Sony SEL1224G

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Sony SEL1224GSony SEL1224G

Ein neues Objektiv ist eingezogen, das Sony SEL1224G. Gehen musste dafür das Sigma 150 – 600 mm. Da stellt sich mancher natürlich erst einmal die Frage – Warum?

Einleitung

Nun, das ist natürlich nicht einfach zu beantworten. Kurz Erklärung – Ich möchte mich weniger mit der Tierfotografie beschäftigen. Mir persönlich wird es etwas langweilig, noch ne Ente, noch nen Stoche, Schwan und und und. Und da ich meine Touren auf Deutschland beschränke wird die Tierwelt nicht abwechselungsreicher. Klar habe ich noch längst nicht alle Tiere der heimischen Fauna abgelichtet, aber irgendwie liegt mir die Landschaftsfotografie doch mehr. Und natürlich noch andere Motive, wie die Zugfotografie etc.! Daher habe ich mich entschlossen, das große Objektiv abzugeben und mir dafür lieber dieses Ultraweitwinkel zu kaufen. So habe ich auch bei den ersten Testbildern festgestellt, das man bekannte Motive in neuer Perspektive aufnehmen kann, und das gefiel mir sehr gut.

Die wichtigsten Technischen Daten

  • Geeignet für Vollformat: JA
  • Brennweite: 12-24mm
  • Filterdurchmesser: -keine Anbringungsmöglichkeit-
  • Linsengruppen und Elemente:  13-17
  • Blendenlamellen: 7
  • Mindestfokussierabstand: 0,28 Mtr.
  • Gewicht: 565 Gramm
  • Durchgehende Blende : Ja (4)
  • Größte Blende: 4
  • Kleinste Blende: 22

Zubehör

Fest montierte Streulichtblende, Objektivtragebeutel, Front und Rückdeckel.

Dazu sei gesagt, das ich das Objektiv gebraucht bei einem Fachhändler erworben habe.

Hier ein paar Bilder vom Objektiv an der Sony a7III

Erster Eindruck

Klein und leicht ist das Objektiv. Es besitzt einen AF/MF Umschalter, einen frei belegbaren Taster, einen Fokussierring und einen Ring zu einstellen der Brennweite. Der Objektivdeckel rastet an der fest angebrachten Streulichtblende sicher ein, ist dafür aber natürlich wesentlich dicker als herkömmliche Objektivdeckel.

Schon bei ersten durchschauen durch den Sucher oder über das Display erkennt man die unendliche Weite so eines Ultraweitwinkel Objektivs. Das fasziniert dann ganz schön. Macht man dann die ersten Bilder und schaut sich diese auf dem PC an, verstärkt sich der Effekt noch mal deutlich.

Die ersten Testbilder vom Sony SEL1224G

Erste Testbilder habe ich gleich nach dem Kauf gemacht. Dazu hielt ich erst einmal an einem Maisfeld an und machte dort ein Foto von eben jenem, sowie von einigen Pflanzen am Rand um auch mal den Nahbereicht zu testen. Klar, dafür ist so ein Objektiv natürlich nicht in erster Linie gedacht, aber interessant zu wissen. Dadurch konnte ich erste Schärfebeurteilungen machen und die waren durchaus positiv.

Dann ging es weiter zur Kirche in unserem Ort. Ein Motiv, welches ich schon einige male fotografiert habe, aber die Perspektive ist hier eine ganz andere. Man kann das nicht mit wenigen Worten beschreiben, aber seht selbst auf den Bildern. Ich finde es schon irgendwie beeindruckend.

 

Im Anschluss dann noch zum „Kamera und Objektiv Testzentrum“, dem Steinhuder Meer.

Mit diesen Ergebnissen bin ich schon mal recht zufrieden.

Die Bilder wurden alle bearbeitet, in Bezug auf Objektivkorrektur, Farbanpassung und Beschnitt. Schärfe iund rauschen wurden nicht verändert.

Anzumerken sei hierbei, das man am besten bei der Aufnahme schon darauf achtet, den Horizont möglichst gerade zu halten. Kleine Abweichungen machen sich bei diesem Brennweitenbereich schon schnell bemerkbar. Das kippen der Kamera, kann man als gewünschten Effekt einsetzen.

Für die nächsten Bilder machte ich extra eine Tour. Es ging an die Wurster Nordseeküste im Bereich Wremen. Mit Zwischenstops auf Hin und Rückweg.. Hier kann man recht gut erkennen, das eine gerade Ausrichtung der Kamera wichtig ist, um stürzende Linien zu vermeiden. Es sei denn, man möchte diese bewusst als gestalterisches Element ins Bild einbeziehen.

Erstes Fazit zum Sony SEL1224G

Den Kauf dieses Objektivs bereue ich auf keinen Fall, es ist eine ganz hervorragende Linse. Ich empfehle sie jedem der gerne Ultraweitwinkel Aufnahmen machen möchte. Klar, sie kostet eine Menge Geld, aber das lohnt sich. Wer etwas wenige Weitwinkel braucht, kann sich auch gerne mal das Sony 16-25mm f2.8 anschauen. Ich selber besitze dieses Obhektiv jedoch nicht, mir waren die 4mm unten rum wichtiger.

 

Gerne dürft ihr eure Meinung zu diesem Objektiv in die Kommentare schreiben. Möchtet ihr evl. noch unbearbeitete Bilder sehen? Schreibt auch das gerne in die Kommentare.

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Dieser Beitrag hat einen Kommentar

  1. Fraukografie

    Scheint eine klasse Linse zu sein … das sagen zumindest die Bilder aus. 🙂
    Ich mache mit meinem 14-24 mm auch viel zu wenig. Eigentlich brauche ich es nur für die Nachtfotografie und die betreibe ich ja auch wirklich selten. Das muss ich auch mal ändern. Das Ding muss mehr zum Einsatz kommen. 🙂

    Hab viel Spaß mit der neuen Errungenschaft.

    LG Frauke

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