Kamera Tragesystem

Kamera TragesystemKamera Tragesystem

Ich hatte HIER ja schon ein Kamera Tragesystem vorgestellt. Im Bericht habe ich geschrieben meine Erfahrungen damit in den Kommentaren zu schreiben. Nun habe ich mich entschlossen, doch einen eigenen Beitrag dafür zu erstellen. Grund dafür ist, das ich mir ein weiteres System zugelegt habe.

Der Soojet Gürtelclip

Den Soojet Gürtelclip hatte ich ja bereits vorgestellt. Er soll später wahrscheinlich die @6000 mit einem aufgesetztem Objektiv tragen.

Der Rucksack Kamera Gürtelclip von Wenosda

Dieser Clip ist aus gefrästem Aluminium und wird vorrangig am Rucksackgurt befestigt. Er beinhaltet eine Wechselplatte, welche Arca Swiss kompatibel ist. Diese wird mit der Kamera über eine 1/4 Zoll Schraube verbunden, z.B. am Stativgewinde.

Zusammen mit der Kamera kann sie dann in den Halter eingehängt werden. Dort rastet die Platte ein und lässt sich nur entnehmen, sobald man den seitlichen Knopf drückt. Zusätzlich wird sie noch über ein Gewinde gesichert, welches festgedreht werden kann, so das ein versehentliches lösen so gut wie ausgeschlossen ist.

Kamera Tragesystem

 

 

 

 

 

 

 

Die Befestigung am Rucksack erfolgt, indem man die beiden großen Schrauben löst, den Rucksackgurt zwischen die Platten legt und dann die Schrauben wieder fest zieht. Sowohl mein kleinerer Rucksack sowie auch der größere haben keine Schwierigkeiten mit der Gurtstärke und Breite.

Kleines Manko: Die @6400 ist ja mit einem Kamerakäfig versehen, der ebenfalls Arca Swiss Kompatibel ist. Dieser lässt sich jedoch nicht in die Halterung setzen, so dass immer die Adapterplatte verwendet werden muss.

Dieser Clip soll wahrscheinlich die @6400 mit dem 70-350 tragen.

Der Praktische Einsatz vom Kamera Tragesystem

Da ich das Soojet System als erstes hatte, war ich damit natürlich auch zuerst unterwegs. Daran hing die @6000 mit dem 16-50mm Standard Objektiv. Also quasi eine kleine Kompaktkamera. Die Kamera war dort so gut wie nicht zu spüren und auch das “Hin und her schaukeln” fiel nicht weiter negativ auf.

Allerdings soll auf diese Kamera ein anderes Objektiv, welches dann doch etwas größer und auch schwerer ist, nämlich das Sony PZ18-105mm!

Beim Spaziergang durch Bad Pyrmont am 18.11.23, bei dem ich auf der Suche nach einem Motiv für das nächste Detail Projekt war, hatte ich die @6000 am Gürtelsystem, die @6400 am Rucksackclip.

Das Soojet System erwies sich dahingehend als nicht so gut geeignet, da ich durch dicke Kleidung und den Rucksack etwas in den Bewegungen eingeschränkt war. Dadurch konnte ich die Kamera nur unter großer Mühe lösen. Vom tragen her, fiel sie weiterhin nicht sonderlich auf.

Die @6400 am Rucksackclip mit aufgesetztem 70-350mm Objektiv habe ich so gut wie gar nicht gespürt. Das abnehmen war auch etwas umständlicher, das wieder dran setzen ebenfalls. Alles in allem aber wesentlich besser als beim Gürtelclip. Zumindest bei dickerer Kleidung und damit eingeschränkter Bewegungsfreiheit.

Fazit zum Kamera Tragesystem

Ich tendiere daher dazu, mir einen zweiten Rucksackclip zu kaufen und dann eine Kamera rechts, eine links am Rucksackgurt zu befestigen. Zudem hat die Befestigung oben am Rucksackgurt noch den Vorteil, dass ich die Kameragurte weiterhin um den Nacken legen kann. So ist im Falle eines Falles die Kamera gegen herunterfallen zusätzlich gesichert.

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SONY PZ 18-105MM F4,0 G

SONY PZ 18-105MMSONY PZ 18-105MM F4,0 G

Ein neues Objektiv ist bei mir eingezogen und zwar das SONY PZ 18-105MM F4,0 G. Das PZ in der Bezeichnung steht für Power Zoom. Grund dafür ist, das ich nach dem Kauf der @6400 komplett auf Sony wechseln, also die Pentaxen abgeben möchte. Da fehlt dann jetzt natürlich der Weitwinkelbereich, welchen ich ja bei Pentax gehabt habe und den gleiche ich als erstes mit diesem Objektiv aus. Klar, ich besitze noch das 16-50, aber ehrlich gesagt, ist das nicht ganz so pralle. Das 18-105 deckt einen guten Bereich ab und eignet sich daher als “immer drauf” Objektiv ganz wunderbar. Das Objektiv habe ich gebraucht erworben.

Technische Daten

Das Objektiv ist für APS-C konstruiert und wiegt 427 Gramm. Ein Bildstabilisator ist eingebaut. Die minimal Blende beträgt f22 und der Mindestfokussierabstand liegt bei 0,45 Meter im Weitwinkelbereich bis 0,95 Meter im Telebereich. Es hat ein Filtergewinde von 72mm.

Das 18-105 ist zwar 100 Gramm schwerer und auch etwas länger als sein Mitbewerber aus gleichem Haus, dem Sony 18-135, hat jedoch eine durchgängige Offenblende von f4 und fährt beim Zoomen nicht aus. Zudem besitzt es eine “Power Zoom” Taste.

Hier erst einmal Bilder vom Objektiv an der Kamera

Schärfe des SONY PZ 18-105MM

Auf die Schärfe wird immer viel Wert gelegt, natürlich auch von mir. Oft wird von einer Randunschärfe gesprochen. Die nächsten beiden Galerien geben hierzu einen Eindruck

Das Gebäude mit den Roten Balkons steht fast direkt Waagerecht vor mir, das andere Gebäude läuft Quasi von mir weg. Fokussiert wurde jeweils auf die Bildmitte.

Randunschärfe kann ich hier kaum erkennen. Dahingehend bin ich also schon mal voll zufrieden

Und wie sieht es mit manuell fokussieren aus? Dazu habe ich auch mal Bilder gemacht, die ich euch nachfolgend zeigen möchte. Als Fokushilfe diente sowohl die Fokuslupe, wie auch das Fokus Peaking (Kantenanhebung bei Sony genannt)

Alle Bilder wurden mit den entsprechenden Zusätzen (Exif Daten, Lupenausschnitte) ausgestattet, verkleinert und in .jpg umgewandelt. Es erfolgte keine weitere Bearbeitung von Farben, Schärfe etc.!

Vignette und Chromatische Aberration

Eine Vignette ist bei 18mm so gut wie gar nicht zu sehen. Anders sieht es bei den Chromatischer Aberrationen aus. Hier ist teilweise deutlich was zu erkennen. Das muss man bei abschließender Bildbearbeitung bedenken.

Reicht mir der Telebereich?

Ja, 105mm reichen als “Immer drauf” vollkommen aus. Schließlich habe ich überwiegend die andere Sony mit dem 70-350mm dabei, falls es mit dem 105 einmal zu wenig ist.

Reicht mir der Weitwinkelbereich?

Nein, hier ist definitiv noch Luft nach unten. Grad für Fotografie in Innenräumen wie Kirchen etc. wäre ein Brennweitenbereich unter 18mm wünschenswert. Daher wird über kurz oder lang noch ein weiteres Objektiv dazu kommen.

Fazit zum SONY PZ 18-105MM

Als “immer drauf” ist dieses Objektiv sicher gut geeignet. Auch für manche Architektur und Landschaftsaufnahmen reicht es vollkommen aus. Die Abbildungsqualität ist vollkommen OK. Mit den Chromatischer Aberrationen kann/muss ich leben und diese per Bildbearbeitung dann so weit es geht entfernen.

Für den erweiterten WW Bereich wird dann wie schon geschrieben noch mal ein weiteres Objektiv hinzu kommen.

Bin ich zufrieden oder bereue ich den Kauf? Ja – Nein, also ich bin zufrieden und bereue den Kauf nicht.

Nachtrag

Zum Abend hin hatte ich noch mal die Gelegenheit das Objektiv im Realeinsatz zu testen. Einsatz ist dabei wörtlich zu nehmen, denn hier bei uns in der Reha hatten wir eine Feueralarmübung. Ein paar Bilder pack ich hier mal rein. Weitere dann die Tage in der Bildergalerie

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SOOJET Kamera Gürtelclip

SOOJET Kamera GürtelclipSOOJET Kamera Gürtelclip

Ich habe mir einen SOOJET Kamera Gürtelclip bestellt und möchte euch diesen hier vorstellen, sowie aufzeigen ob sich dieser lohnt oder eher nicht. Er soll das tragen der Kamera erleichtern, da diese nicht mehr klassisch am Gurt hängt und insbesondere den Nacken belastet.

Bestellt habe ich ihn für günstige 6,99 € bei einem großen Versandanbieter.

Der Gürtelclip wird, wie der Name schon sagt, in den Gürtel eingezogen. Quasi genau wie z.B. Ein Pistolenholster.

Den silbernen “Gnubbel”, den ihr unten am Clip auf dem Foto seht, hat ein 1/4 Gewinde und wird in die Kamera eingeschraubt. Beispielsweise in das Stativgewinde. Die obere Kugel wird dann in das Holster geschoben und rastet dort auch ein. Somit sitzt die Kamera fest im Holster drin. Man kann natürlich zusätzlich den Gurt umhängen, sofern er lang genug ist, aber normalerweise ist das nicht Notwendig.

Das Gewicht der Kamera hängt nun quasi auf der Hüfte und der Nacken wird nicht belastet.

Zum lösen der Kamera wird der seitliche Hebel betätigt und schon kann die Kamera entnommen werden.

Eine ganz praktische Sache. Wie sich das in der Praxis dann macht, kann ich noch nicht sagen, werde das aber bald möglichst mal testen und dann in den Kommentaren hier berichten.

Sicher gibt es eine große Anzahl weiterer Systeme die ähnlich funktionieren, auch von Markenherstellern. Ich habe mich bewusst mal für ein günstiges Produkt entschieden, denn auch da kann man Glück haben und ordentliche Qualität bekommen.

Wie tragt ihr eure Kamera? Schreibt es mir gerne in die Kommentare.

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Sony Alpha 6400

Sony Alpha 6400Sony Alpha 6400

Eine Sony Alpha 6400 ist nun bei mir eingezogen. Sie erweitert damit auf der einen Seite meine Ausrüstung, auf der anderen Seite werde ich die Pentax Fraktion abgeben.

Warum habe ich mich dazu entschlossen?

Ich hatte schon immer gerne mehrere Gehäuse. Nun hatte ich ja kürzlich die Gelegenheit eine Canon zu testen. Damit war ich einerseits nicht so recht zufrieden, andererseits hätte ich somit wieder 2 verschiedene Hersteller gehabt. Und mit der Sony @6000 war ich bisher bis auf wenige Ausnahmen immer zufrieden. Sowohl was die Bedienung angeht, als auch mit der Qualität. Nebenbei bemerkt, für den analogen Bereich, bleibe ich bei Canon.

Die Sony @6400

Löst sie damit meine @6000 ab? Ja schon, denn sie wird die Hauptkamera werden. Schließlich hat sie den besseren Autofokus, Tieraugenfokus und weitere Annehmlichkeiten die sich hauptsächlich in der Bedienung bemerkbar machen. Allen voran der Sucher, welcher fast doppelt so hoch auflöst. Die @6000 bleibt aber trotzdem, eben weil ich gerne 2 Gehäuse hab. Die Pentaxen werde dann aber verkauft. Mit dem Erlös werde ich mir dann noch weitere Objektive für Sony holen, aber alles nach und nach.

Die @6400 habe ich gebraucht über Kleinanzeigen erworben. Hier direkt in dem Ort wo ich derzeit ja zur Reha bin. Mit dabei waren das KIT Objektiv 16-50mm, 3 Akkus samt Ladegerät sowie ein Kamerakäfig von Smallrig. Das Buch zur Kamera von Stephan Klapszus habe ich mir auch gleich als eBook bei Amazon bestellt.

Und genau damit werde ich mich jetzt erstmal beschäftigen, denn sie ist ja doch wesentlich umfangreicher im Menü als die @6000! Hinzu kommen weitere Funktionen, wie der Tieraugenfokus. Allerdings liest man so ein Buch auch nicht in kurzer Zeit durch, so werde ich erstmal die wichtigsten Funktionen welche ich nicht kenne anschauen und dann nach und nach mich weiter drin vertiefen.

Vorher aber mal kurz die Auslösungen kontrolliert. Nach Aussage des Verkäufers sollen es ca. 6600 sein.

Sony Alpha 6400
Aktuelle Auslösezahl

Na also, das passt dann doch.

Was gefällt mir denn nun auf Anhieb und was nicht?

Positiv:

  • Besserer Sucher als bei der @6000
  • Tieraugenfokus
  • Funktion “Mein Menü”
  • Autofokus ist schneller als bei der @6000
  • Allgemein ist der AF besser als bei der @6000 – Stichwort Tracking AF, Touch AF, Augen AF
  • “Mein Menü” hier kann man die, für einen selbst, wichtigsten Menüfunktionen zusammen legen

Negativ:

  • Das Display wurde leider nicht verbessert

Das war ganz sicher noch nicht alles, denn viele Funktionen kenne ich noch gar nicht.

Bilder von und mit der Sony Alpha 6400

Habe ich natürlich auch gemacht und möchte sie euch hier zeigen. Leider ist die Motivlage ja nicht mehr so ausgeprägt wie noch vor einigen Wochen, aber da kann man nun mal nichts dran ändern.

Die @6400

Erste Testbilder

Alle Bilder wurden nur auf 1280×853 px verkleinert, die Markierungen gesetzt und in .jpg umgewandelt. Es erfolgte keine weitere Bildbearbeitung

Anmerkungen zum Zubehör

Das 16-50 Objektiv ist das Standart KIT Objektiv, wirklich nichts besonderes und wird als ersten gegen ein entsprechendes WW Zoom ausgetauscht.

Drei Akkus sind auch wirklich notwendig, denn diese sind bei Sony nicht so Pralle. Erst bei der @6600 wurden andere Akkus verbaut die Leistungsfähiger sind. Da die @6400 aber die Akkus hat, welche auch schon meine @6000 nutzt, bin ich dahingehend gut aufgestellt.

Der Smallrig Gehäuse Käfig allerdings ist ein wirklich nützliches Zubehör. Er besitzt auf der Oberseite 2 Cold Shoes, an denen man Zubehör wie Mikrofone – falls man damit auch Filmt – oder zum Beispiel Fotoleuchten anbringen kann. Zudem besitzt er etliche 1/4 und 3/8 Zoll Gewinde, die ebenfalls zum anbringen weiteres Zubehör genutzt werden können. Außerdem hat er einen breiteren Griff verbaut, somit liegt die Kamera besser in der Hand. Die Unterseite ist Arca Swiss kompatibel, es ist also keine weitere Arca Swiss Platte erforderlich um die Kamera auf ein Stativ zu montieren.

Fazit zum Kauf der Sony Alpha 6400

Ich glaube mit dieser Kamera alles richtig gemacht zu haben. Einmal weil es sicher eine tolle Kamera ist, zum anderen das ich dann endlich nur noch mit einem System – analog ausgeschlossen – arbeiten werde.

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Canon EOS 750 D

Canon EOS 750 DCanon EOS 750 D

Eine Canon EOS 750 D ist bei mir Leihweise eingezogen. Einen ganz Dicken und Herzlichen Dank dafür an Johannes dem Ersatzgriechen.

Ich werde diese Gelegenheit nutzen, um sie mal mit meiner Sony @6000 zu vergleichen. Aber auch mit den beiden Pentax, da ich damit ja überwiegen Landschaftsaufnahmen mache, also mehr im WW fotografiere. Da kommt das 10-18mm an der Canon ganz recht. Das passt sich von der Zeit her ganz gut, da ich ja derzeit in der Reha bin.

Mit dabei waren ein KIT Objektiv 18-55 mm und ein Weitwinkelzoom 10-18mm. Des weiteren besitze ich ja durch die EOS 300 noch das Telezoom 70-300mm. Somit bin ich perfekt für einen Vergleich ausgestattet.

Die EOS 750D

Die 750D kam 2015 auf dem Markt. Sie ist mit einem 24,2 Megapixel APS-C Sensor ausgestattet. Sie verfügt über WLAN um z.B. mit dem Smartphone per App die Kamera zu steuern oder die Bilder zu synchronisieren.

Es gibt noch ein Schwesternmodell mit der Bezeichnung EOS 760D. Beide gleichen sich in den Technischen Daten, die 760 ist jedoch noch mit einem Schulterdisplay und einem Rückwärtigen Wahlrad ausgestattet.

Vergleich zur Sony

Erste Bildvergleiche mit der Sony ergaben ganz klar, das die Qualität der Sony besser ist. Die Canon zeigte bei sehr ähnlichen Parametern (Blende, Verschlusszeit, ISO) eine deutlich höhere Unschärfe.

Hier die Canon Bilder

Und hier die der Sony

Alle Bilder wurden nur in .jpg umgewandelt, jedoch nicht bearbeitet.

Oder ist es das Objektiv? Die Sony war mit dem 70-350mm bestückt, die Canon mit dem 70-300mm!

Der nächste Vergleich wird mit der Pentax und dem 10-20mm davor sein. Auf der Canon wird dann das 10-18mm seine Fähigkeiten zeigen müssen.

Vergleich zur Pentax

Ich entschied mich für die Pentax K70! Wie oben schon beschrieben mit dem 10-20mm! Damit fuhr ich zur Bombergklinik, um die Vergleichsfotos zu machen. Und siehe da, schon wesentlich besser. Also liegt es nicht an der Kamera, dass die Bilder mit dem 70-300 so unscharf waren, sondern wohl eher am Objektiv. Hier nun die Vergleichsbilder zuerst die Canon.

Hier nun die Bilder mit der Pentax K70

Alle Bilder wurden wieder nur in .jpg umgewandelt jedoch nicht weiter bearbeitet.

Noch einmal Telezoom.

Ein anderer Fotofreund, der mich in der Reha besuchte, brachte mir ein Sigma 150-500mm für die Canon mit. Damit musste sie sich noch mal gegen die Sony beweisen.

Leider schlug das fehl, das Sigma 150-500 tat an der EOS 750D nichts. Es lies sich kein Live View schalten und auch fokussieren funktionierte nicht. Warum? Wir wissen es nicht.

Fazit zur Canon EOS 750 D

Sicher eine tolle Kamera, aber meinen Ansprüchen genügt sie leider nicht. Somit schicke ich sie schweren Herzens wieder zurück. Trotzdem noch mal ganz Herzlichen Dank an Giannis dem Ersatzgriechen.

Und nun? Also keine EOS! Vielleicht was anderes? Lasst euch überraschen.

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Canon EOS 300 – analoge Spiegelreflexkamera

Canon EOS 300Canon EOS 300 – analoge Spiegelreflexkamera

Die Canon EOS 300 ist eine analoge Spiegelreflexkamera die im April 1999 auf den Markt kam und bis September 2002 hergestellt wurde.

Das Gehäuse besteht überwiegend aus hochwertigem Kunststoff, was sich natürlich positiv auf das Gewicht auswirkt. Zur Stromversorgung sind zwei Batterien des Typ CR2 notwendig.

Der ISO Wert des Films wird mittels DX Code ausgelesen und kann Werte zwischen 25 und 5000 ISO/ASA erkennen. Manuell lässt sich der ISO Wert zwischen  6 – 6400 ISO einstellen. Die Verschlusszeiten reichen von 30 Sek. bis 1/2000 Sek. sowie “B”! Es stehen manuelle Messung, Programmautomatik, Vollautomatik,  Zeitautomatik, Blendenautomatik sowie verschiedene Motivprogramme zur Verfügung. Sie besitzt unter anderem einen Anschluss für einen Fernauslöser, sowie ein Abblendhebel zur Kontrolle der Schärfentiefe. Also schon eine recht ordentliche Ausstattung. Dazu weißt die Canon eine weitere Besonderheit auf. Der Film wird beim einlegen komplett aus der Spule rausgespult und dann Bild für Bild nach jedem auslösen wieder zurück. So hat man im Falle eines versehentlichen öffnens der Rückwand nur 1 Bildverlust. Alle anderen sind ja bereits wieder in der Patrone drin und somit Lichtgeschützt.

Weitere Daten findet man auf der Webseite Optiksammlung

Gebraucht gekauft

habe ich mir die Canon EOS 300 zusammen mit dem 28-80mm Kitobjektiv. Sie ergänzt damit meine Ricoh KR-10 in der analogen Fotografie. Mit dem verschiedenen Belichtungsautomatiken und dem Autofokus stellt sie einen Gegensatz zur KR-10 da, welche eher für die “bedächtige Fotografie” geeignet ist. Danke an dieser Stelle an die freundliche Verkäuferin Carmen, welche so nett war mir die Kamera erst einmal zum testen zur Verfügung zu stellen, so wie auch schon die Nikon, bevor ich mich entschloss sie zu kaufen!

Die Canon EOS 300 in der Praxis

Praktisch ausprobiert habe ich die Canon als erstes auf einer kleinen extra dafür gemachten Tour nach Steinhude, Winzlar, Bad Rehburg und Loccum. Diverse Motive habe ich an diesen Stationen abgelichtet. Es kam ein Fuji Film mit ISO 200 zum Einsatz. Alle Aufnahmen habe ich im AV Modus (Zeitautomat nach Blendenvorwahl) gemacht. Die Kamera arbeitet zuverlässig und der Autofokus ist wirklich schnell. Das Fokusfeld kann man übrigens selbst wählen.9 Felder stehen zur verfügung.

Canon EOS 300

 

Bilder

Möchte ich euch hier natürlich auch eine kleine Auswahl zeigen.

Weitere findet ihr im Album Analoge Fotografie in der Galerie direkt unter DIESEM Link.

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Nikon F65 – Analoge Spiegelreflexkamera

Nikon F65Nikon F65 – Analoge Spiegelreflexkamera

Die Nikon F65 ist eine Analoge Spiegelreflexkamera mit Autofokus, welche 2001 auf den Markt kam und bis 2006 produziert wurde. Es gab sie mit silbernem oder schwarzem Gehäuse. Zudem gab es die F65D welche mit einer Datenrückwand versehen war.

Das Gehäuse besteht überwiegend aus hochwertigem Kunststoff, was sich natürlich positiv auf das Gewicht auswirkt. Zur Stromversorgung sind zwei Batterien des Typ CR2 notwendig.

Der ISO Wert des Films wird mittels DX Code ausgelesen und kann Werte zwischen 25 und 5000 ISO/ASA erkennen. Die Verschlusszeiten reichen von 30 Sek. bis 1/2000 Sek. Es stehen manuelle Messung, Programmautomatik, Zeitautomatik, Blendenautomatik sowie Motivprogramme zur Verfügung, also schon eine recht ordentliche Ausstattung.

Weitere Daten findet man auf der Webseite Optiksammlung

Gebraucht kaufen

wollte ich mir die Nikon F65 zusammen mit dem 28-70mm und dem 70-300mm Objektiv, welches damals als Superset angeboten wurde. Sie sollte damit meine Ricoh KR-10 in der analogen Fotografie. ergänzen Mit dem verschiedenen Belichtungsautomatiken und dem Autofokus stellt sie einen Gegensatz zur KR-10 da, welche eher für die “bedächtige Fotografie” geeignet ist.

Die Nikon F65 in der Praxis

Praktisch ausprobiert habe ich die Nikon als erstes an der alten Leine sowie auf der Tour in die Auenlandschaft Hohenrode. Leider hat die F65 einen Fehler. Sie löst nicht zuverlässig aus, sondern immer nur dann wenn sie will. Das ist natürlich ein Manko, welches mich vom Kauf abgehalten hat. Die Verkäuferin hatte mir die Kamera vorerst zu Verfügung gestellt, um zu sehen, ob der Fehler nach längerem Gebrauch nicht mehr auftritt. Leider war dieses nicht der Fall. Ich tippe auf einen Wackelkontakt im Auslöser. Allerdings habe ich einen adäquaten Ersatz dafür bekommen, welchen ich ebenfalls ausprobieren kann, bevor ich mich zum Kauf entscheide. Mehr dazu dann in einem weiteren Beitrag

Bilder

Möchte ich euch hier natürlich auch eine kleine Auswahl zeigen. Schließlich war ich damit ja auch unterwegs.

Weitere findet ihr im Album Analoge Fotografie in der Galerie direkt unter DIESEM  und DIESEM Link.

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Plustek Opticfilm 8100 Scanner

Plustek Opticfilm 8100Plustek Opticfilm 8100 Scanner

Zum digitalisieren meiner Negative, habe ich mir den Plustek Opticfilm 8100 Scanner zugelegt. Lange habe ich recherchiert welcher in Frage käme und bin dann im Endeffekt durch das Preis/Leistungsverhältnis auf diesen Scanner gekommen. Hilfreich dabei war auch meine Anfrage im Bilderforum. Somit erweitert sich mein Equipment zur analogen Fotografie um ein weiteres Zubehör.

Technische Daten

Verarbeiten kann der Scanner nur Kleinbild Negative sowie Kleinbild Dias. Mittelformat ist damit leider nicht möglich.

Die Abmessungen betragen 11x12x27 cm, der Scanner ist also recht kompakt.

Abmessungen Plustek Opticfilm 8100

Bei voller Auflösung von 7200 ppi braucht das Gerät vom Scanbeginn bis zum fertig gespeichertem Bild 03:08 Minuten. Bei der immer noch ausreichenden Auflösung von 2400 ppi sind es 46 Sekunden.

Mitgeliefert werden neben der Treiber CD noch die Scannersoftware SilverFast 8 (Version 8.8)! Und natürlich Einschubhalter für KB Streifen und KB Negative.

Der erste Scan

……. dauerte eine ganze Zeit, denn beim Installieren der beiliegenden SilverFast Software bekam ich immer die Meldung, dass die Datei Defekt sei. Nach längerer Zeit fand ich dann heraus, das es wohl eine bei Apple noch nicht bekannte neuere Version ist und man beim installieren einen Umweg gehen muss um die Sicherheitseinstellungen zu umgehen. Dann verliefen die ersten Test Scans aber ganz gut, jedoch muss ich mich in der Software noch wirklich zurecht finden, denn die Möglichkeiten dort sind sehr umfangreich.

Ich besitze ja erst einen Film aus neuerer Zeit, daher werde ich jetzt erst mal damit beginnen alte Negative zu digitalisieren. Aus der Zeit als Digitalfotografie bei mir noch gar nicht aktuell war. Dadurch werde ich hoffentlich auch die Software etwas besser kennen lernen.

Fazit zum Plustek Opticfilm 8100

Das Scannen mit dem Plustek macht wirklich Spaß. hat man erstmal raus wie es funktioniert – und das ist nicht schwer – dann geht das scannen wirklich einfach. Auch die Funktionen der Software sind schnell erlernt, zumal die meisten Sachen automatisch ablaufen. 2 kleine Mankos hab ich aber festgestellt. Der Negativhalter hat keine “Nasen” die mit den aussparungen im Film identisch sind. so ist das einlegen der Negativstreifen etwas frimelig. Zudem ist der Halter nur sehr schwer zu öffnen und auch wieder zu schließen. Da hab ich manchmal die Befürchtung dass da was abrechen könnte. Schließlich besteht er ja nur aus Plastik.

Ich kann diesen Scanner nur Empfehlen und bin froh, nicht einen Pseudoscanner gekauft zu haben, der zwar wesentlich günstiger gewesen wäre, aber eben die Negative nur abfotografiert und das auf einen kleinen Sensor. Hier bei dem Plustek sieght man auch sofort das fertige Bild und man kann wenn gewünscht bzw. notwendig noch Anpassungen vornehmen. Eine Bildbearbeitung in einer weiteren Software erübrigt sich dadurch.

 

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Seagull 4A-103

Seagull 4ASeagull 4A-103

Einleitung

Eine Seagull 4A-103 ist Heute bei mir eingezogen. Die Seagull ist eine Zweiäugige Mittelformatkamera und die legendäre Rolleiflex war wohl ihr großes Vorbild. Sie ergänzt damit meine Ausrüstung in der analogen Fotografie. Vorteil der Chinesischen Seagull ist natürlich der Preis, denn der lag damals durchaus auch für den Normalverbraucher in bezahlbarem Rahmen. Dabei steht das Chinesische Modell dem Original technisch gesehen nicht nach. Verkauft wurde sie auch unter der Bezeichnung Revue 6×6 von Foto Quelle.

Hier erstmal ein paar

Technische Daten zur Seagull 4A

  • Blende von 3,5 – 22
  • Verschlusszeit von 1/300 bis 1 Sekunde sowie “Bulb”
  • Das Objektiv ist ein 75mm 1:3,5
  • Doppelbelichtungssperre
  • Hot-Shoe (Blitzschuh mit eingebautem Mittenkontakt)
  • Blitzkabelkontakt
  • KEIN PARALLAXENAUSGLEICH im Sucher Das heißt auch bei Nahaufnahmen kommt das aufs Bild, was man im Sucher sieht. Das ist dem geringen Abstand zwischen Sucher und Aufnahmeobjektiv zu verdanken und nicht selbstverständlich bei Zweiäugigen Kameras.

Jetzt auch noch Mittelformat?

Zuerst einmal die Frage, was ist denn Mittelformat? Unter Mittelformat versteht man Negative/Dias, die in folgenden Formaten vorliegen können

  • 4×4 (Äußerst selten)
  • 4,5×6
  • 6×6
  • 6×7
  • 6×9

Die Angaben beziehen sich auf Centimeter.

Nun, Mittelformat war schon immer eine spannende Angelegenheit und ich hatte früher als Digital noch nicht aktuell war auch schon Mittelformatkameras. Da reizt es einen dann doch mal wieder, sofern man mit der analogen Fototechnik noch irgendwie verbunden ist. Einen konkreten Sinn macht es nicht, denn die Digitaltechnik ist der analogen inzwischen weit voraus.

Filme

Gibt es auch für Mittelformat weiterhin. Das Angebot ist ähnlich breit gefächert wie das für Kleinbild. Ich habe mir gleich mal einen Foma Pan 100 Mittelformatfilm bestellt, sobald dieser eingetroffen ist, werde ich ihn einlegen und die ersten Bilder damit machen. Das wird aber noch etwas dauern, wir kennen die Entwicklungszeiten ja noch vom ersten Kleinbildfilm.

Somit präsentiere ich euch Heute nur

Bilder der Kamera Seagull 4A

Wer von eiuch hat auch schon einmal mit einer Mittelformatkamera gearbeitet? Schreibt es mir gerne in die Kommentare.

 

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Analoge Fotografie – der Wiedereinstieg

Analoge Fotografie Analoge Fotografie – der Wiedereinstieg

Lohnt sich denn der Wiedereinstieg in die Analoge Fotografie? Ich wollte es wissen und kaufte mir eine gebrauchte analoge Kamera.

Als erstes stellte sich mir natürlich die Frage, welches Kameramodell es werden soll. Dazu stöberte ich bei Ebay, sowie in den Kleinanzeigen. Aber auch in einem Fotofachgeschäft habe ich mich umgesehen. In Frage kamen für mich Kameras der Marke Canon, Minolta, Pentax/Ricoh/Revue und ggf. Nikon.

Geworden ist es dann eine Pentax Program A – eine Ricoh KR-10. Die Pentax war leider Defekt und ich musste sie zurück schicken.

Die Kamera

Die Ricoh KR-10 wurde Anfang der 80er Jahre gebaut und verfügt über eine Zeitautomatik sowie manuelle Nachführmessung. Zeiten lassen sich von 1/1000sek bis 4 Sekunden sowie Bulb einstellen. Die Blitzsynchronisation liegt bei 1/125 Sek. Der ISO Bereich reicht von 12-3200. Was dieser Kamera bedauerlicherweise fehlt, ist die Möglichkeit der Abblendkontrolle. Zum Betrieb der Kamera sind Zwei Batterien vom Typ LR-44 erforderlich.

Die Objektive sind ein Beroflex 28mm f2,8, ein Orginalobjektiv 50mm f2,0 sowie ein Beroflex Telezoom 80-200mm f 5,6.

Dabei waren weiterhin UV Filter für jedes Objektiv, ein Blitzgerät Braun 320BVC, ein Drahtauslöser, Div Kleinteile und 2 Farbnegativfilme. Für Kamera und Blitzgerät waren alle Unterlagen, einschl. der Rechnung vorhanden. Alles ordentlich verstaut in einem Foto Alukoffer.

Analoge Fotografie

Filme für die Analoge Fotografie

Nun ging es natürlich auch daran Filme zu besorgen. ich entschied mich als erstes für einen S/W Film der Marke Agfa und zwar den AgfaPhoto APX 100 Prof. Diesen erstand ich recht kostengünstig bei einer großen Versandplattform. Zudem noch ein Foma Pan 200. Eine Filmmarke die ich bisher gar nicht kannte.

Erster Einsatz der Kamera

So ging es dann also zu einer ersten Fototour mit meiner neuen Analogkamera. S/W Filme eigenen sich natürlich gut für die Landschaftsfotografie, somit begab ich mich als erstes zum Steinhuder Meer, direkt in den “Touristenbereich”! Dort habe ich teilweise auch bewusst überbelichtete Fotos gemacht. Anschließend bin ich nach Hagenburg zur dortigen Kirche, die immer ein schönes Motiv abgibt. Zum Schluss noch an den Mittellandkanal in der Nähe von Dedensen (52.40130633846622, 9.5370124467603). Alle Aufnahmen habe ich mit dem 28mm Objektiv gemacht. Der Film ist noch nicht voll, da muss also noch was drauf. So wechselte ich das Objektiv und schraubte das 50mm drauf. Dann ging es am Montag bei strömendem Regen rein nach Wunstorf. Hier gibt es einige Motive die sich lohnen. Voll war der Film immer noch nicht, aber jetzt waren mir Ergebnisse wichtiger als vergeudetes Zelluloid.

Filmentwicklung

Wo jetzt aber den Film entwickeln lassen? Nach mehreren Vergleichen wählte ich als erstes den örtlichen DM Markt aus. Hier bekommt man keine Scans, sondern die Bilder werden auf CD gebrannt ausgeliefert. Auch die Qualität kann man nicht auswählen, es gibt nur eine. Welche Qualitätsstufe das ist, konnte mir die freundliche Verkäuferin auch nicht sagen. Jetzt heißt es abwarten, ca. 1 Woche soll es dauern. Gedauert hat es dann aber wesentlich länger. Am Montag den 24.07.23 habe ich den Film abgegeben, am 09.08.23 konnte ich erst die Negative mitsamt CD abholen. Im Nachhinein habe ich nun die Auflösung herausgefunden, diese ist 1536×1024. Auch kann man mit Zugangsdaten die sich auf der CD befinden  die Bilder bis zu 6 Wochen lang vom Server herunterladen. Beim Abholen dann noch die nächste “Überraschung”! Bei der Erstentwicklung sind immer Papierabzüge dabei, das kann man auch nicht anders angeben. Somit war der Preis dann doch höher als Ursprünglich angedacht.

Der erste entwickelte Film

Die Spannung war natürlich groß. Grad aufgrund der großen Zeitspanne. Aber ich muss sagen, das ich dann für den ersten Film auf analoger Basis nach etlichen Jahren nicht ganz unzufrieden bin. Nein, die Fotos sind natürlich nicht perfekt, teilweise ist der Unterschied zwischen den hellen und dunklen Bereichen sehr hoch. So hoch, das Strukturen z.B. in den Wolken kaum bis nicht zu erkennen sind. Analog ist doch anders handzuhaben, wie Digital, so jedenfalls mein erster Eindruck.

Fazit zum Wiedereinstieg in die Analoge Fotografie

Eins ist klar, bei DM werde ich nicht noch einmal einen Film abgeben. Dann nehme ich lieber die Strecke nach Hannover in Kauf und gebe meine Filme bei Kamera Express ab. Das ist jedenfalls die nächste Stelle, welche ich ausprobieren werde. Auf jeden Fall, werde ich mir aber noch mal einen Negativscanner zulegen, um die Bilder vom Negativ selber zu digitalisieren.

Die Bildbearbeitung, zumindest bei S/W Filmen, gestaltet sich anders, ich würde sogar sagen schwieriger. Sprich, daran muss ich auch noch arbeiten. Aber da bin ich guter Hoffnung das hinzubekommen.

Ja, analoge Fotografie macht Spaß. Ein tolles Wort was ich diesbezüglich schon öfter gelesen habe ist “entschleunigt”! Analoge Fotografie entschleunigt also. Klar, man macht nicht von einem Motiv mehrere Aufnahmen aus verschiedenen Perspektiven, nein, man überlegt sich die Perspektive vorher sehr genau. Schließlich hat man im Höchstfall 36 Bilder (bei Kleinbildfilm) zur Verfügung und nicht unzählige Gigabyte auf der Speicherkarte. Da geht man wesentlich sparsamer mit um.

Wie geht es nun weiter?

Ich habe mir bereits einen Farbnegativfilm bestellt, der die Tage eintreffen sollte. Kameratechnisch wird sich sicher auch noch mal was tun, da hab ich schon was in Aussicht, lasst euch überraschen.

Auf jeden Fall werde ich in Zukunft auch analoge Fotografie betreiben. Einen Negativscanner werde ich mir ganz sicher zulegen, Filme selber entwickeln? Ich weiß noch nicht genau, das entscheide ich später mal.

Übrigens – selbst Pentax arbeitet an der Entwicklung einer neuen analogen Kamera. Abwarten was daraus wird.

Bilder

möchte ich euch natürlich auch ein paar zeigen. In der Galerie habe ich ein eigenes Album für die Analogfotografie vorbereitet. Das wird in Kürze dort erscheinen. Ist jetzt unter diesem Link veröffentlicht.

Fotografiert ihr auch (noch) analog? Schreibt mir gerne in die Kommentare bzw. was ihr grundsätzlich davon haltet.

WeiterlesenAnaloge Fotografie – der Wiedereinstieg