Zubehör, Objektive, Kameras ….. das alles ist Thema in dieser Kategorie

Canon EOS 750 D

Canon EOS 750 D Eine Canon EOS 750 D ist bei mir Leihweise eingezogen. Einen ganz Dicken und Herzlichen Dank dafür an Johannes dem Ersatzgriechen. Ich werde diese Gelegenheit nutzen, um sie mal mit meiner Sony @6000 zu vergleichen. Aber auch mit den beiden Pentax, da ich damit ja überwiegen Landschaftsaufnahmen mache, also mehr im WW fotografiere. Da kommt das 10-18mm an der Canon ganz recht. Das passt sich von der Zeit her ganz gut, da ich ja derzeit in der Reha bin. Mit dabei waren ein KIT Objektiv 18-55 mm und ein Weitwinkelzoom 10-18mm. Des weiteren besitze ich ja durch die EOS 300 noch das Telezoom 70-300mm. Somit bin ich perfekt für einen Vergleich ausgestattet. Die EOS 750D Die 750D kam 2015 auf dem Markt. Sie ist mit einem 24,2 Megapixel APS-C Sensor ausgestattet. Sie verfügt über WLAN um z.B. mit dem Smartphone per App die Kamera zu steuern oder die Bilder zu synchronisieren. Es gibt noch ein Schwesternmodell mit der Bezeichnung EOS 760D. Beide gleichen sich in den Technischen Daten, die 760 ist jedoch noch mit einem Schulterdisplay und einem Rückwärtigen Wahlrad ausgestattet. Vergleich zur Sony Erste Bildvergleiche mit der Sony ergaben ganz klar, das die Qualität der Sony besser ist. Die Canon zeigte bei sehr ähnlichen Parametern (Blende, Verschlusszeit, ISO) eine deutlich höhere Unschärfe. Hier die Canon Bilder Und hier die der Sony Alle Bilder wurden nur in .jpg umgewandelt, jedoch nicht bearbeitet. Oder ist es das Objektiv? Die Sony war mit dem 70-350mm bestückt, die Canon mit dem 70-300mm! Der nächste Vergleich wird mit der Pentax und dem 10-20mm davor sein. Auf der Canon wird dann das 10-18mm seine Fähigkeiten zeigen müssen. Vergleich zur Pentax Ich entschied mich für die Pentax K70! Wie oben schon beschrieben mit dem 10-20mm! Damit fuhr ich zur Bombergklinik, um die Vergleichsfotos zu machen. Und siehe da, schon wesentlich besser. Also liegt es nicht an der Kamera, dass die Bilder mit dem 70-300 so unscharf waren, sondern wohl eher am Objektiv. Hier nun die Vergleichsbilder zuerst die Canon. Hier nun die Bilder mit der Pentax K70 Alle Bilder wurden wieder nur in .jpg umgewandelt jedoch nicht weiter bearbeitet. Noch einmal Telezoom. Ein anderer Fotofreund, der mich in der Reha besuchte, brachte mir ein Sigma 150-500mm für die Canon mit. Damit musste sie sich noch mal gegen die Sony beweisen. Leider schlug das fehl, das Sigma 150-500 tat an der EOS 750D nichts. Es lies sich kein Live View schalten und auch fokussieren funktionierte nicht. Warum? Wir wissen es nicht. Fazit zur Canon EOS 750 D Sicher eine tolle Kamera, aber meinen Ansprüchen genügt sie leider nicht. Somit schicke ich sie schweren Herzens wieder zurück. Trotzdem noch mal ganz Herzlichen Dank an Giannis dem Ersatzgriechen. Und nun? Also keine EOS! Vielleicht was anderes? Lasst euch überraschen.

WeiterlesenCanon EOS 750 D

Canon EOS 300 – analoge Spiegelreflexkamera

Canon EOS 300 - analoge Spiegelreflexkamera Die Canon EOS 300 ist eine analoge Spiegelreflexkamera die im April 1999 auf den Markt kam und bis September 2002 hergestellt wurde. Das Gehäuse besteht überwiegend aus hochwertigem Kunststoff, was sich natürlich positiv auf das Gewicht auswirkt. Zur Stromversorgung sind zwei Batterien des Typ CR2 notwendig. Der ISO Wert des Films wird mittels DX Code ausgelesen und kann Werte zwischen 25 und 5000 ISO/ASA erkennen. Manuell lässt sich der ISO Wert zwischen  6 - 6400 ISO einstellen. Die Verschlusszeiten reichen von 30 Sek. bis 1/2000 Sek. sowie "B"! Es stehen manuelle Messung, Programmautomatik, Vollautomatik,  Zeitautomatik, Blendenautomatik sowie verschiedene Motivprogramme zur Verfügung. Sie besitzt unter anderem einen Anschluss für einen Fernauslöser, sowie ein Abblendhebel zur Kontrolle der Schärfentiefe. Also schon eine recht ordentliche Ausstattung. Dazu weißt die Canon eine weitere Besonderheit auf. Der Film wird beim einlegen komplett aus der Spule rausgespult und dann Bild für Bild nach jedem auslösen wieder zurück. So hat man im Falle eines versehentlichen öffnens der Rückwand nur 1 Bildverlust. Alle anderen sind ja bereits wieder in der Patrone drin und somit Lichtgeschützt. Weitere Daten findet man auf der Webseite Optiksammlung Gebraucht gekauft habe ich mir die Canon EOS 300 zusammen mit dem 28-80mm Kitobjektiv. Sie ergänzt damit meine Ricoh KR-10 in der analogen Fotografie. Mit dem verschiedenen Belichtungsautomatiken und dem Autofokus stellt sie einen Gegensatz zur KR-10 da, welche eher für die "bedächtige Fotografie" geeignet ist. Danke an dieser Stelle an die freundliche Verkäuferin Carmen, welche so nett war mir die Kamera erst einmal zum testen zur Verfügung zu stellen, so wie auch schon die Nikon, bevor ich mich entschloss sie zu kaufen! Die Canon EOS 300 in der Praxis Praktisch ausprobiert habe ich die Canon als erstes auf einer kleinen extra dafür gemachten Tour nach Steinhude, Winzlar, Bad Rehburg und Loccum. Diverse Motive habe ich an diesen Stationen abgelichtet. Es kam ein Fuji Film mit ISO 200 zum Einsatz. Alle Aufnahmen habe ich im AV Modus (Zeitautomat nach Blendenvorwahl) gemacht. Die Kamera arbeitet zuverlässig und der Autofokus ist wirklich schnell. Das Fokusfeld kann man übrigens selbst wählen.9 Felder stehen zur verfügung.   Bilder Möchte ich euch hier natürlich auch eine kleine Auswahl zeigen. Weitere findet ihr im Album Analoge Fotografie in der Galerie direkt unter DIESEM Link.

WeiterlesenCanon EOS 300 – analoge Spiegelreflexkamera

Nikon F65 – Analoge Spiegelreflexkamera

Nikon F65 - Analoge Spiegelreflexkamera Die Nikon F65 ist eine Analoge Spiegelreflexkamera mit Autofokus, welche 2001 auf den Markt kam und bis 2006 produziert wurde. Es gab sie mit silbernem oder schwarzem Gehäuse. Zudem gab es die F65D welche mit einer Datenrückwand versehen war. Das Gehäuse besteht überwiegend aus hochwertigem Kunststoff, was sich natürlich positiv auf das Gewicht auswirkt. Zur Stromversorgung sind zwei Batterien des Typ CR2 notwendig. Der ISO Wert des Films wird mittels DX Code ausgelesen und kann Werte zwischen 25 und 5000 ISO/ASA erkennen. Die Verschlusszeiten reichen von 30 Sek. bis 1/2000 Sek. Es stehen manuelle Messung, Programmautomatik, Zeitautomatik, Blendenautomatik sowie Motivprogramme zur Verfügung, also schon eine recht ordentliche Ausstattung. Weitere Daten findet man auf der Webseite Optiksammlung Gebraucht kaufen wollte ich mir die Nikon F65 zusammen mit dem 28-70mm und dem 70-300mm Objektiv, welches damals als Superset angeboten wurde. Sie sollte damit meine Ricoh KR-10 in der analogen Fotografie. ergänzen Mit dem verschiedenen Belichtungsautomatiken und dem Autofokus stellt sie einen Gegensatz zur KR-10 da, welche eher für die "bedächtige Fotografie" geeignet ist. Die Nikon F65 in der Praxis Praktisch ausprobiert habe ich die Nikon als erstes an der alten Leine sowie auf der Tour in die Auenlandschaft Hohenrode. Leider hat die F65 einen Fehler. Sie löst nicht zuverlässig aus, sondern immer nur dann wenn sie will. Das ist natürlich ein Manko, welches mich vom Kauf abgehalten hat. Die Verkäuferin hatte mir die Kamera vorerst zu Verfügung gestellt, um zu sehen, ob der Fehler nach längerem Gebrauch nicht mehr auftritt. Leider war dieses nicht der Fall. Ich tippe auf einen Wackelkontakt im Auslöser. Allerdings habe ich einen adäquaten Ersatz dafür bekommen, welchen ich ebenfalls ausprobieren kann, bevor ich mich zum Kauf entscheide. Mehr dazu dann in einem weiteren Beitrag Bilder Möchte ich euch hier natürlich auch eine kleine Auswahl zeigen. Schließlich war ich damit ja auch unterwegs. Weitere findet ihr im Album Analoge Fotografie in der Galerie direkt unter DIESEM  und DIESEM Link.

WeiterlesenNikon F65 – Analoge Spiegelreflexkamera

Leuchttisch TOHETO A4

Leuchttisch TOHETO A4 Den Leuchttisch TOHETO A4 habe ich mir zugelegt um Mittelformat Negative zu digitalisieren. Dieses ist ja mit dem Scanner von Optikfilm leider nicht möglich. Wie ich das ganze realisiere, erkläre ich euch hier. Zum Leuchttisch selber Die Helligkeit beträgt 3000 - 4000 Lux und lässt sich Stufenlos einstellen. Die Helligkeit könnte für meine Begriffe noch ein klein wenig höher sein, reicht aber immer noch aus. Der Arbeitsbereich hat eine Fläche von 31,75x21.8 cm also leicht über DIN A4. Mit im Lieferumfang sind 4 kleine Magnete, die das jeweilige Material auf dem Leuchttisch fixieren. Der Anschluss an Strom erfolgt über eine USB-C Buchse. Wichtig: Ein "Dotter Muster" ist nicht erkennbar! Das ist beim digitalisieren so auch zwingend notwendig. Leutpult und Kamera Wie digitalisiere ich nun die Negative? Eigentlich auf ganz einfache Weise, sie werden mit der DSLR abfotografiert. Dazu legt man die Negative plan auf das Leuchtpult, richtet die Kamera aus und fotografiert das Negativ einfach ab. Aber HALT, sooooo einfach ist es dann nun doch wieder nicht. Die Kamera muss einen stabilen Halt haben, also ist schon mal ein Stativ unerlässlich. Hier besteht of das Problem, das ein normales Stativ nicht weit genug über einen Tisch kommt um das Motiv (in unserem Fall das Negativ) direkt unter dem Objektiv zu haben. Ich habe mir Abhilfe in Form einer Blitzschiene geschaffen. Diese ist an der einen Seite am Stativ befestigt, auf der anderen Seite befestige ich die Kamera mittels eines weiteren Stativkopfes. Nun muss die Kamera entsprechend ausgerichtet und die Entfernung eingestellt werden. Ich bediene mich hier des Autofokus und nach dem ersten Messen der Entfernung, die selbstverständlich noch mal im Display kontrolliert wird, stelle ich auf Manuellen Fokus um, damit der Fokuspunkt sich nicht verstellt. Um Verwacklungen zu vermeiden, nutze ich einen Fernauslöser (Draht oder Drahtlos), zudem ist die Spiegelvorauslösung aktiviert- Somit ist die Gefahr des verwackeln auf ein minimum reduziert. Als Kamera kommt die Pentax KS-2 mit dem Sigma 105mm f2,8 EX DG Macro für Pentax zum Einsatz.   Fazit Wenn man nicht allzu viele Negative scannen möchte - und das ist bei mir im Mittelformat der Fall - ist diese Möglichkeit eine gute Alternative zu einem teuren Scanner. Zumal das meiste Equipment dafür ja schon vorhanden ist. Mittelformat Negative lassen sich auch im Sucher oder Display besser beurteilen als KB Negative. Das abfotografieren sollte aber in einem zumindest abgedunkelten Raum stattfinden und nicht grad bei Hell einfallendem Sonnenlicht.

WeiterlesenLeuchttisch TOHETO A4

Plustek Opticfilm 8100 Scanner

Plustek Opticfilm 8100 Scanner Zum digitalisieren meiner Negative, habe ich mir den Plustek Opticfilm 8100 Scanner zugelegt. Lange habe ich recherchiert welcher in Frage käme und bin dann im Endeffekt durch das Preis/Leistungsverhältnis auf diesen Scanner gekommen. Hilfreich dabei war auch meine Anfrage im Bilderforum. Somit erweitert sich mein Equipment zur analogen Fotografie um ein weiteres Zubehör. Technische Daten Verarbeiten kann der Scanner nur Kleinbild Negative sowie Kleinbild Dias. Mittelformat ist damit leider nicht möglich. Die Abmessungen betragen 11x12x27 cm, der Scanner ist also recht kompakt. Bei voller Auflösung von 7200 ppi braucht das Gerät vom Scanbeginn bis zum fertig gespeichertem Bild 03:08 Minuten. Bei der immer noch ausreichenden Auflösung von 2400 ppi sind es 46 Sekunden. Mitgeliefert werden neben der Treiber CD noch die Scannersoftware SilverFast 8 (Version 8.8)! Und natürlich Einschubhalter für KB Streifen und KB Negative. Der erste Scan ....... dauerte eine ganze Zeit, denn beim Installieren der beiliegenden SilverFast Software bekam ich immer die Meldung, dass die Datei Defekt sei. Nach längerer Zeit fand ich dann heraus, das es wohl eine bei Apple noch nicht bekannte neuere Version ist und man beim installieren einen Umweg gehen muss um die Sicherheitseinstellungen zu umgehen. Dann verliefen die ersten Test Scans aber ganz gut, jedoch muss ich mich in der Software noch wirklich zurecht finden, denn die Möglichkeiten dort sind sehr umfangreich. Ich besitze ja erst einen Film aus neuerer Zeit, daher werde ich jetzt erst mal damit beginnen alte Negative zu digitalisieren. Aus der Zeit als Digitalfotografie bei mir noch gar nicht aktuell war. Dadurch werde ich hoffentlich auch die Software etwas besser kennen lernen. Fazit zum Plustek Opticfilm 8100 Das Scannen mit dem Plustek macht wirklich Spaß. hat man erstmal raus wie es funktioniert - und das ist nicht schwer - dann geht das scannen wirklich einfach. Auch die Funktionen der Software sind schnell erlernt, zumal die meisten Sachen automatisch ablaufen. 2 kleine Mankos hab ich aber festgestellt. Der Negativhalter hat keine "Nasen" die mit den aussparungen im Film identisch sind. so ist das einlegen der Negativstreifen etwas frimelig. Zudem ist der Halter nur sehr schwer zu öffnen und auch wieder zu schließen. Da hab ich manchmal die Befürchtung dass da was abrechen könnte. Schließlich besteht er ja nur aus Plastik. Ich kann diesen Scanner nur Empfehlen und bin froh, nicht einen Pseudoscanner gekauft zu haben, der zwar wesentlich günstiger gewesen wäre, aber eben die Negative nur abfotografiert und das auf einen kleinen Sensor. Hier bei dem Plustek sieght man auch sofort das fertige Bild und man kann wenn gewünscht bzw. notwendig noch Anpassungen vornehmen. Eine Bildbearbeitung in einer weiteren Software erübrigt sich dadurch.  

WeiterlesenPlustek Opticfilm 8100 Scanner

Seagull 4A-103

Seagull 4A-103 Einleitung Eine Seagull 4A-103 ist Heute bei mir eingezogen. Die Seagull ist eine Zweiäugige Mittelformatkamera und die legendäre Rolleiflex war wohl ihr großes Vorbild. Sie ergänzt damit meine Ausrüstung in der analogen Fotografie. Vorteil der Chinesischen Seagull ist natürlich der Preis, denn der lag damals durchaus auch für den Normalverbraucher in bezahlbarem Rahmen. Dabei steht das Chinesische Modell dem Original technisch gesehen nicht nach. Verkauft wurde sie auch unter der Bezeichnung Revue 6x6 von Foto Quelle. Hier erstmal ein paar Technische Daten zur Seagull 4A Blende von 3,5 - 22 Verschlusszeit von 1/300 bis 1 Sekunde sowie "Bulb" Das Objektiv ist ein 75mm 1:3,5 Doppelbelichtungssperre Hot-Shoe (Blitzschuh mit eingebautem Mittenkontakt) Blitzkabelkontakt KEIN PARALLAXENAUSGLEICH im Sucher Das heißt auch bei Nahaufnahmen kommt das aufs Bild, was man im Sucher sieht. Das ist dem geringen Abstand zwischen Sucher und Aufnahmeobjektiv zu verdanken und nicht selbstverständlich bei Zweiäugigen Kameras. Jetzt auch noch Mittelformat? Zuerst einmal die Frage, was ist denn Mittelformat? Unter Mittelformat versteht man Negative/Dias, die in folgenden Formaten vorliegen können 4x4 (Äußerst selten) 4,5x6 6x6 6x7 6x9 Die Angaben beziehen sich auf Centimeter. Nun, Mittelformat war schon immer eine spannende Angelegenheit und ich hatte früher als Digital noch nicht aktuell war auch schon Mittelformatkameras. Da reizt es einen dann doch mal wieder, sofern man mit der analogen Fototechnik noch irgendwie verbunden ist. Einen konkreten Sinn macht es nicht, denn die Digitaltechnik ist der analogen inzwischen weit voraus. Filme Gibt es auch für Mittelformat weiterhin. Das Angebot ist ähnlich breit gefächert wie das für Kleinbild. Ich habe mir gleich mal einen Foma Pan 100 Mittelformatfilm bestellt, sobald dieser eingetroffen ist, werde ich ihn einlegen und die ersten Bilder damit machen. Das wird aber noch etwas dauern, wir kennen die Entwicklungszeiten ja noch vom ersten Kleinbildfilm. Somit präsentiere ich euch Heute nur Bilder der Kamera Seagull 4A Wer von eiuch hat auch schon einmal mit einer Mittelformatkamera gearbeitet? Schreibt es mir gerne in die Kommentare.  

WeiterlesenSeagull 4A-103

Analoge Fotografie – der Wiedereinstieg

Analoge Fotografie - der Wiedereinstieg Lohnt sich denn der Wiedereinstieg in die Analoge Fotografie? Ich wollte es wissen und kaufte mir eine gebrauchte analoge Kamera. Als erstes stellte sich mir natürlich die Frage, welches Kameramodell es werden soll. Dazu stöberte ich bei Ebay, sowie in den Kleinanzeigen. Aber auch in einem Fotofachgeschäft habe ich mich umgesehen. In Frage kamen für mich Kameras der Marke Canon, Minolta, Pentax/Ricoh/Revue und ggf. Nikon. Geworden ist es dann eine Pentax Program A - eine Ricoh KR-10. Die Pentax war leider Defekt und ich musste sie zurück schicken. Die Kamera Die Ricoh KR-10 wurde Anfang der 80er Jahre gebaut und verfügt über eine Zeitautomatik sowie manuelle Nachführmessung. Zeiten lassen sich von 1/1000sek bis 4 Sekunden sowie Bulb einstellen. Die Blitzsynchronisation liegt bei 1/125 Sek. Der ISO Bereich reicht von 12-3200. Was dieser Kamera bedauerlicherweise fehlt, ist die Möglichkeit der Abblendkontrolle. Zum Betrieb der Kamera sind Zwei Batterien vom Typ LR-44 erforderlich. Die Objektive sind ein Beroflex 28mm f2,8, ein Orginalobjektiv 50mm f2,0 sowie ein Beroflex Telezoom 80-200mm f 5,6. Dabei waren weiterhin UV Filter für jedes Objektiv, ein Blitzgerät Braun 320BVC, ein Drahtauslöser, Div Kleinteile und 2 Farbnegativfilme. Für Kamera und Blitzgerät waren alle Unterlagen, einschl. der Rechnung vorhanden. Alles ordentlich verstaut in einem Foto Alukoffer. Filme für die Analoge Fotografie Nun ging es natürlich auch daran Filme zu besorgen. ich entschied mich als erstes für einen S/W Film der Marke Agfa und zwar den AgfaPhoto APX 100 Prof. Diesen erstand ich recht kostengünstig bei einer großen Versandplattform. Zudem noch ein Foma Pan 200. Eine Filmmarke die ich bisher gar nicht kannte. Erster Einsatz der Kamera So ging es dann also zu einer ersten Fototour mit meiner neuen Analogkamera. S/W Filme eigenen sich natürlich gut für die Landschaftsfotografie, somit begab ich mich als erstes zum Steinhuder Meer, direkt in den "Touristenbereich"! Dort habe ich teilweise auch bewusst überbelichtete Fotos gemacht. Anschließend bin ich nach Hagenburg zur dortigen Kirche, die immer ein schönes Motiv abgibt. Zum Schluss noch an den Mittellandkanal in der Nähe von Dedensen (52.40130633846622, 9.5370124467603). Alle Aufnahmen habe ich mit dem 28mm Objektiv gemacht. Der Film ist noch nicht voll, da muss also noch was drauf. So wechselte ich das Objektiv und schraubte das 50mm drauf. Dann ging es am Montag bei strömendem Regen rein nach Wunstorf. Hier gibt es einige Motive die sich lohnen. Voll war der Film immer noch nicht, aber jetzt waren mir Ergebnisse wichtiger als vergeudetes Zelluloid. Filmentwicklung Wo jetzt aber den Film entwickeln lassen? Nach mehreren Vergleichen wählte ich als erstes den örtlichen DM Markt aus. Hier bekommt man keine Scans, sondern die Bilder werden auf CD gebrannt ausgeliefert. Auch die Qualität kann man nicht auswählen, es gibt nur eine. Welche Qualitätsstufe das ist, konnte mir die freundliche Verkäuferin auch nicht sagen. Jetzt heißt es abwarten, ca. 1 Woche soll es dauern. Gedauert hat es dann aber wesentlich länger. Am Montag den 24.07.23 habe ich den Film abgegeben, am 09.08.23 konnte ich erst die Negative mitsamt CD abholen.…

WeiterlesenAnaloge Fotografie – der Wiedereinstieg

BRESSER Classic 60/900

BRESSER Classic 60/900 Ein BRESSER Classic 60/900 Teleskop ist bei mir eingezogen. Bekommen habe ich es von einem sehr guten Freund, Blogger- und Funkkollegen, dem Ersatzgriechen. Er dürfte einigen Lesern hier bekannt sein. "Was hat ein Teleskop denn nun mit Fotografie zu tun?", werden einige erstmal fragen. Nun, ganz einfach. Es gibt für das Teleskop einen Kamera Adapter, an welchem man wiederum. einen T2 Adapter anschließen kann. Und schwups - sollte die Kamera für die Mond oder sonstige Astrofotografie bereit sein. Den Kameraadapter habe ich bestellt und hoffe nun, das er bis zum 1.8.23 ankommt, denn dann ist wieder Vollmond. Am 31.8. sogar ein Supermond. Die Bezeichnung deutet schon auf die Brennweite hin - 900mm. Wie das jetzt bezogen auf Kleinbild, bzw. Vollformat ist, kann ich nicht sagen. Da muss ich mich noch mal schlau machen. Mit Astrofotografie hab ich mich bisher noch gar nicht beschäftigt, sieht man mal davon ab bei Vollmond diesen einfach mal mit dem normalen Teleobjektiv abgelichtet zu haben. Astrofotografie ist sicher auch keine einfache Sache und einfach mit einem Teleskop das ganze anzugehen bestimmt auch nicht optimal. Trotzdem, es ist eine einfache und vor allem Kostengünstige Möglichkeit dieses einmal auszuprobieren. Nächste Woche dann, so hoffe ich kann ich euch die ersten Bilder davon vorstellen. Vorausgesetzt, das Wetter spielt auch mit. Ich werde dann auch noch mal genauer auf den Adapter und dan Anschluss Kamera/Teleskop eingehen. Macht auch ihr Astrofotografie? Und wenn ja, welches Equipment nutzt ihr dafür? Schreibt es mir gerne in die Kommentare.

WeiterlesenBRESSER Classic 60/900

Blitz Diffusor

Blitz Diffusor Als weiteres Zubehör, habe ich mir einen Blitz Diffusor zugelegt, welchen ich euch hier kurz vorstellen möchte. Dieser kann sehr gut bei Makroaufnahmen eingesetzt werden, aber auch überall dort, wo direktes Blitzen unangebracht ist. Der Diffusor wird einfach per fest angenähtem Gummiband am Blitz befestigt. Somit ist er für die meisten Blitze geeignet. Er verfügt über eine Weisse (nicht Reinweiss) und eine Silberfarbene Seite. Um die Unterschiede einmal festzuhalten, habe ich eine künstliche Rose und eine Fliege (diese war zum Zeitpunkt des auffinden bereits verendet) als Objekte genommen. Fotografiert wurde mit dem 105er Makro an der Pentax KS-2 Ich denke der Unterschied ist schon recht Deutlich zu erkennen. Grad bei der Fliege sieht man, dass durch den geringen Abstand vom Objekt zum Objektiv der Blitz diese Szene nicht vernünftig ausleuchten kann. Hier ein Bild des Diffusors am Blitz angebracht. Einfach aufgesteckt - fertig. Die beiden Seiten des Diffusors Für den Einsatz im freien, ist er sicher nicht so geeignet, da Blitzt man aber auch eher weniger. Bei Makrofotografie im Studio ist er aber eine günstige Alternative zu teuren Makroblitzsystemen. Gekostet hat dieser Diffusor 5,90 €, was nun nicht wirklich gerade viel ist. Es gibt noch eine größere Version, welche mit Metallstreben an den Seiten ausgestattet ist. Diese kann man dann noch so biegen, das die Diffusorfläche Halbrund wird. Sicher auch eine gute Sache. Viel zum Einsatz wird er bei mir nicht kommen, aber zu dem Preis - wie heißt es so schön, "besser haben als brauchen!" Nutzt ihr für die Makrofotografie auch so einen Diffusor, oder arbeitet ihr gar mit speziellen Makroblitzsystemen? Schreibt es mir gerne in die Kommentare.

WeiterlesenBlitz Diffusor

Magic Arm

Magic ArmMagic Arm

Schon vor geraumer Zeit habe ich mir einen Magic Arm von Smallrig zugelegt. Ein kleines aber feines nützliches Zubehörteil. Damit kann man weiteres Zubehör z.B. am Stativ oder direkt über den Stativanschluss der Kamera anbringen. Das könnte als Beispiel eine Fotoleuchte sein um den Makrobereich besser ausleuchten zu können. Eine andere Anwendungsmöglichkeit wäre ein externer Field Monitor. Die Möglichkeiten sind hierbei aber quasi unbegrenzt.

(mehr …)

WeiterlesenMagic Arm