Sigma 105mm Macro

Sigma 105mm F2,8 DG DN Macro Das Sigma 105mm F2,8 DG DN Macro ist nun endlich bei mir eingezogen. Ich habe es gebraucht von Privat erworben. Ich konnte mich zuerst nicht wirklich entscheiden, wird es das Sigma, oder vielleicht doch lieber das Tamron 90mm Makro? Diverse Testberichte und Videos haben mich dann dazu gebracht das Sigma zu nehmen. Zufällig war dann eins über Kleinanzeigen ganz in meiner Nähe verfügbar und das auch noch zu einem guten Preis. Hier erst einmal die Technischen Daten Mindestfokusabstand (m) 0.29 Filtergewinde (mm) 62 Maximale Blende – Teleobjektiv (f) 2.8 Blendenlamellen 9 Maximale Blende – Weitwinkel (f) 2.8 Bildstabilisierung Nein Minimale Blende (F) 22 Größter Abbildungsmaßstab 1:1 Gewicht laut Hersteller (Gramm)710 Vollformat geeignet Ja Ausstattung Das Objektiv verfügt über diverse Funktionstasten bzw. Schalter. Mit der AFL Taste, kann der Autofokus vorübergehend deaktiviert werden. Ein zusätzlicher AF/MF Schalter ist ebenfalls vorhanden. Der Fokussierbereichsbegrenzer lässt sich in Drei Stufen einstellen: 0.295m ~ ∞, 0.5m ~  ∞, 0.295m ~ 0.5m! Mit dem Blendenring Klickschalter lässt sich die Blende wahlweise in Stufen, oder Stufenlos verstellen. Ein Blendenring Sperrschalter kann eingesetzt werden um ein versehentliches verstellen der Blende in Position "A" zu vermeiden, bzw. um nicht versehentlich auf Position "A" zu stellen. Erster Eindruck Als ich mir das Objektiv angeschaut habe, war es frei von Staubeinschlüssen oder Pilzbefall. Orginalkarton und Rechnung waren dabei, ebenso ein Objektivbeutel aus Neopren, also sehr gut geschützt. Auch die Gegenlichtblende fehlte nicht. Kratzer oder sonst irgendwelche Beschädigungen? Fehlanzeige, man kann sagen, das Objektiv sah aus wie neu. Test Zum testen des Objektivs habe ich als erstes ein paar kleinere Steine, sowie eine Armbanduhr benutzt und diese mit meinen LED Lampen ausgeleuchtet. Dann fuhr ich noch einmal in den Botanischen Garten Hannover - Herrenhausen und dort überwiegend in die Tropenhäuser. Denn wo findet man sonst um diese Jahreszeit lohnenswerte Motive. Übrigens habe ich noch nie mit Focus Stacking gearbeitet, somit sind die Bilder alles Einzelbilder, keins davon ist gestackt. Und natürlich habe ich das Objektiv auch mal als "Normales 105er" ausprobiert. Als erstes kann ich sagen, das der Autofokus recht schnell und zuverlässig reagiert. Im Makrobereich muss man schon recht stark abblenden um eine ausreichende Schärfentiefe zu erhalten. Je nach Motiv ist eine geringere Schärfentiefe natürlich aber auch gewollt. Bei den Steinen reichte Blende 14 aber aus. Hier muss dann entweder entsprechend ausreichend Licht vorhanden sein, oder der ISO Wert höher eingestellt werden. Bei der Ur in der Schrägen Ansicht lag der Autofokus in der Mitte und sollte nach vorne und hinten eine leichte Unschärfe ergeben. Bei der Draufsicht reichte auch hier Blende 14 aus, konnte jedoch auch noch etwas offenblendiger sein um das gesamte Zifferblatt einschl. Lünette scharf abzubilden. Der Schärfeabfall zu den Seiten ist fast gar nicht vorhanden. Chromatische Abberationen konnte ich auch nicht feststellen, hatte aber auch keine Motive mit starkem Gegenlicht. Fazit zum Sigma 105mm Macro Das Objektiv ist scharf, da gibt es nichts zu rütteln. Die Abbildungsqualität ist hervorragend. Also ganau so, wie ich es mir gewünscht habe. Allerdings sollte man…

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Samyang AF 12mm f/2

Samyang AF 12mm f/2 Das Samyang AF 12mm f/2 ist nach langer Zeit mal wieder eine Festbrennweite. Ich habe es mir gebraucht bei einem Fachhändler gekauft. Hier in diesem Bericht schildere ich euch meine Eindrücke dazu und ob es meinen Erwartungen entspricht. Lieferumfang Neben dem Objektiv selber waren der Rückdeckel, die Frontabdeckung, und eine Gegenlichtblende dabei. Zudem befand sich das Objektiv in einer Transporttasche. Bedienungsanleitung und Orginalverpackung waren ebenfalls vorhanden. Verarbeitung Vorweg, das Objektiv besteht aus Kunststoff, was es dementsprechend leicht macht. Die Verarbeitung gibt keinen Anlass zur Beanstandung Erster Eindruck Hui ist das klein .... und wiegen tut es auch nicht viel. Das gefällt schon mal recht gut. Somit ist der erste Eindruck auch schon mal ganz positiv. Bei Blende 2.0 hindurchzuschauen ist auch schon mal, grad hier im Innenraum eine sehr angenehme Sache. Somit können wir damit jetzt rausgehen zum Praxistest des Samyang AF 12mm f/2 Alle Theorie ist gut und schön, aber die Praxis zählt. Daher bin ich natürlich raus gefahren und hatte das Das Samyang AF 12mm f/2 an meiner @6700. Tag 1 Der erste Fotopunkt lag gleich um die Ecke und zwar die Kirche in Hagenburg. Stürzende Linien und die Fotografie in Innenräumen, waren die Themen hier. Stürzende Linien? Sehr wenig für 12mm wie ich finde. Auch bei der Innenaufnahme. Wichtig aber auch die chromatische Aberration. Diese konnte ich nur auf Bild 3 links aussen an den Bäumen feststellen. Sie liessen sich durch die Bearbeitung in PhotoScape X leicht entfernen, wie man auf folgendem Bild sehen kann. Dann ging es nur wenige Kilometer weiter auf die Kapellenhöhe. Hier hat man eine Wunderbare Aussicht über das Steinhuder Meer, wenn auch nur Teile von diesem von dort oben sichtbar sind. Hier zeigt sich dann wie sich ein 12mm Objektiv bei der Landschaftsfotografie macht. Ich finde das hat wirklich etwas. Auf Bild 2 ist der Kaliberg in Bokeloh zu sehen. Unser Kaliberg - Liebevoll Kalimandscharo genannt ist sicher auch ein Foto wert, daher war ich auch dort noch einmal Alle Bilder sind in voller Auflösung Abschließend ging es nach Wunstorf rein. Hier versuchte ich mich mal an einem Thema, wo ich mich noch nie ran getraut habe, die Fotografie auf der Strasse, also Street Fotografie. Da kam auch einiges zustande. Diese Bilder sind auf 1280 an der längsten Kante skaliert Das war Tag 1 des Objektivtests. Bisher kann ich recht zufrieden sein. Tag 2 Am 2. Tag machte ich meinen ersten bewussten Blendenstern. Siegwartkirche in Idensen. Tag 3 Am 3. Tag begab ich mich noch mal nach Steinhude. Hier hatte ich eine Verabredung mit Paula, die für mich Modell stehen wollte. Zu meiner großen Freude, hat sie sich dafür sogar ganz geöffnet :-D Hier schaute ich noch mal nach chromatischen Aberrationen. Aber - Fehlanzeige. Ich hatte öfter von diesem Problem bei dem Samyang gehört. Hier scheint aber wieder die berühmt berüchtigte Serienstreuung gegriffen zu haben und diesmal zu meinen Gunsten. Und wenn man schon mal in Steinhude ist, kann man auch gleich noch mal ans Meer fahren. Hier…

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SONY PZ 18-105MM F4,0 G

SONY PZ 18-105MM F4,0 G Ein neues Objektiv ist bei mir eingezogen und zwar das SONY PZ 18-105MM F4,0 G. Das PZ in der Bezeichnung steht für Power Zoom. Grund dafür ist, das ich nach dem Kauf der @6400 komplett auf Sony wechseln, also die Pentaxen abgeben möchte. Da fehlt dann jetzt natürlich der Weitwinkelbereich, welchen ich ja bei Pentax gehabt habe und den gleiche ich als erstes mit diesem Objektiv aus. Klar, ich besitze noch das 16-50, aber ehrlich gesagt, ist das nicht ganz so pralle. Das 18-105 deckt einen guten Bereich ab und eignet sich daher als "immer drauf" Objektiv ganz wunderbar. Das Objektiv habe ich gebraucht erworben. Technische Daten Das Objektiv ist für APS-C konstruiert und wiegt 427 Gramm. Ein Bildstabilisator ist eingebaut. Die minimal Blende beträgt f22 und der Mindestfokussierabstand liegt bei 0,45 Meter im Weitwinkelbereich bis 0,95 Meter im Telebereich. Es hat ein Filtergewinde von 72mm. Das 18-105 ist zwar 100 Gramm schwerer und auch etwas länger als sein Mitbewerber aus gleichem Haus, dem Sony 18-135, hat jedoch eine durchgängige Offenblende von f4 und fährt beim Zoomen nicht aus. Zudem besitzt es eine "Power Zoom" Taste. Hier erst einmal Bilder vom Objektiv an der Kamera Schärfe des SONY PZ 18-105MM Auf die Schärfe wird immer viel Wert gelegt, natürlich auch von mir. Oft wird von einer Randunschärfe gesprochen. Die nächsten beiden Galerien geben hierzu einen Eindruck Das Gebäude mit den Roten Balkons steht fast direkt Waagerecht vor mir, das andere Gebäude läuft Quasi von mir weg. Fokussiert wurde jeweils auf die Bildmitte. Randunschärfe kann ich hier kaum erkennen. Dahingehend bin ich also schon mal voll zufrieden Und wie sieht es mit manuell fokussieren aus? Dazu habe ich auch mal Bilder gemacht, die ich euch nachfolgend zeigen möchte. Als Fokushilfe diente sowohl die Fokuslupe, wie auch das Fokus Peaking (Kantenanhebung bei Sony genannt) Alle Bilder wurden mit den entsprechenden Zusätzen (Exif Daten, Lupenausschnitte) ausgestattet, verkleinert und in .jpg umgewandelt. Es erfolgte keine weitere Bearbeitung von Farben, Schärfe etc.! Vignette und Chromatische Aberration Eine Vignette ist bei 18mm so gut wie gar nicht zu sehen. Anders sieht es bei den Chromatischer Aberrationen aus. Hier ist teilweise deutlich was zu erkennen. Das muss man bei abschließender Bildbearbeitung bedenken. Reicht mir der Telebereich? Ja, 105mm reichen als "Immer drauf" vollkommen aus. Schließlich habe ich überwiegend die andere Sony mit dem 70-350mm dabei, falls es mit dem 105 einmal zu wenig ist. Reicht mir der Weitwinkelbereich? Nein, hier ist definitiv noch Luft nach unten. Grad für Fotografie in Innenräumen wie Kirchen etc. wäre ein Brennweitenbereich unter 18mm wünschenswert. Daher wird über kurz oder lang noch ein weiteres Objektiv dazu kommen. Fazit zum SONY PZ 18-105MM Als "immer drauf" ist dieses Objektiv sicher gut geeignet. Auch für manche Architektur und Landschaftsaufnahmen reicht es vollkommen aus. Die Abbildungsqualität ist vollkommen OK. Mit den Chromatischer Aberrationen kann/muss ich leben und diese per Bildbearbeitung dann so weit es geht entfernen. Für den erweiterten WW Bereich wird dann wie schon geschrieben noch mal ein weiteres…

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