Bildbearbeitung – muss es immer Geld kosten?
Heute stelle ich mal keine Bilder vor, sondern meine Gedanken zum Thema Bildbearbeitung – muss es immer Geld kosten?
Photoshop, Lightroom, Luminar und wie sie alle heissen, sind sicher gute und mächtige Programme zur Bildbearbeitung. Zudem werden sie ständig weiter entwickelt und das kommt dem Anwender natürlich zugute. Dafür muss dieser aber teilweise auch sehr tief in die Tasche greifen. Und hier Frage ich mich, muss das – immer – sein?
Für den professionellen Anwender mag das OK sein, aber der Hobbyfotograf kommt doch auch sicher mit weniger Kostspieligen Programmen aus – oder?
Viele Programme gibt es auch in einer kostenlosen Version, die dann ggf. für ein entsprechendes Entgelt mit weiteren Funktionen freigeschaltet werden kann.
Ein Beispiel hierfür wäre PhotoScape X. Dieses Programm gibt es sowohl für Windows, als auch für Mac. In der Grundversion ist es vollkommen kostenlos und bietet hier schon einiges an Bearbeitungsmöglichkeiten, genau gesagt, eigentlich alles wichtige wie Aufhellen, Abdunkeln Korrektur der Farbtemperatur, Schärfen, Rauschen entfernen und und und.
Einige wenige für die Bildbearbeitung interessante Funktionen wie z.b. die Chromatische Abberation, Farbbalance, Tonwertkorrektur etc. sind dann aber nur in der Pro Version enthalten, welche für einmalig 44,99 € (Stand Mai 2023) erworben werden kann.
Manche normalerweise Kostenpflichtige Programme gibt es manchmal auch für einen begrenzten Zeitraum kostenlos. Hier kann der Anwender natürlich schnell mal ein Schnäppchen machen. Ich hatte das Glück Luminar AI kostenlos zu erwerben. Allerdings arbeite ich überwiegend mit dem o.g. PhotoScape X.
Eine weitere kostenlose Software für die Bearbeitung von RAW Dateien ist RAW Therapee. Ein wirklich mächtiges Programm, welches meiner Meinung nach viel zu wenig Beachtung findet,
Jeder entscheidet selbst welche Software er einsetzt, jedoch bin ich der Meinung es müssen nicht immer die Teuren Programme sein, nur weil sie „In aller Munde“ sind.
NACHTRAG:
Der Fotofreund Konrad hat zu dem Programm GIMP, welches sicher auch empfehlenswert ist, ein kleines Tutorial verfasst.
Andreas, begeisterter Hobbyfotograf und Betreiber dieser Webseite.
Bilder stehen natürlich im Vordergrund, aber manchmal schreibe ich auch etwas zur Fotografie selber oder Berichte über neues Zubehör.
Mehr zu mir und alle Sozialen Kanäle sowie Kontaktmöglichkeiten findet ihr auf der über mich Seite
Hey Andreas,
die Bildbearbeitung muss kein Geld kosten. Wer zum Beispiel mit Canon unterwegs ist, kann auch Digital Photo Professional verwenden. Damit holst du 100 % aus den Bildern heraus und hast Optionen (Fokuspunkte, Dual Pixel etc.), die dir keine andere Software bietet. Ob andere Kamerahersteller Vergleichbares anbieten, ist mir als Canon‑Nutzer nicht bekannt.
Inzwischen ist Affinity (jetzt Canva) ebenfalls kostenlos. Es lohnt sich in jedem Fall, es sich einmal anzuschauen.
Und wer es komfortabel haben möchte, greift zu Luminar oder Lightroom.
Aber nein: Die Bildbearbeitung muss kein Geld kosten. Es ist ein Luxus, den man sich gönnt.
So sehe ich das.
Hallo Andre
Danke für Deinen Kommentar und willkommen auf dem Blog
Ja, auch Sony hat eine Software für seine Nutzer. Diese ist jedoch längst nicht so umfangreich wie Modell ungebundene Software.
Neben dem erwähnten PhotoScapeX nutze ich jetzt noch das kostenpflichtige ON1, wobei hier kein Abo Modell vorliegt sondern per Einmalkauf bezahlt wird.
Canva, hab ich mir auch angeschaut, gefiel mir aber nicht so wirklich.
Gruß
Andreas
Ja, Canva ist zwar kostenlos, verleitet aber schnell zum Abschluss eines Abos.
ON1 kenne ich nicht, aber ein Einmalkauf ist schon einmal gut. Jedes Programm hat seine Vorzüge – man muss sein Werkzeug mögen und vor allem damit umgehen können.
Aber interessant, was du so alles so hast an Zubehör. 🙂
LG
Hall Andre
Richtig, grad weil bei Canvas wichtiuge Funktionen nur im Abo enthalten sind. Ich habs wieder gelöscht.
Naja, nen bissl Zubehör braucht man ja … *fg*
Gruß
Andreas
Hallo Andreas…
JA Das ist eine gute frage… deswegen bei den Einführung von Abo System bei Adobe, habe ich Adobe verlassen. Es war zu viel des Gutes… jedes Jahr fast 100E auszugeben war einfach unverschämt.
Leider wenn man sich einmal gewöhnt hat an Adobe … ist schwer was vergleichbares zu finden … und dazu noch für free.
GIMP usw. konnte ich mich nie gewöhnen … Aber ON1 … es war nicht kostenlos … aber ein mal gekauft musstes Du nicht jedes Jahr Abo bezahlen.
Allerdings an dem Software wir ständig gearbeitet… das Software dadurch Entwickelt sich … und irgendwann auch Du willst die Vorteile sehen … also kaufts Du ein update 🙂
Inzwischen „Arbeite“ ich mit ADOBE und ON1 … man lebt eben nur ein mall.
Ob man Sie braucht beide? NEIN man muss aber wissen was man will… wenn man irgendwelche Grafiken erstellen will (Zb. für das eigene Blog) ist Adobe schon Cool…
Für Fotografien zu Bearbeiten …ON1 reicht vollkommen
VG czoczo
Hallo Marius
ON1 kenne ich gar nicht, werde ich mir mal anschauen, vielen Dank für den Hinweis.
Mit GIMP komme ich ehrlich gesagt auch nicht klar.
Zum erstellen von Grafiken ist PhotoScape nicht geeignet, dafür nutze ich PhotoImpact.
Gruß
Andreas
ich nutze auch Photo Scape
allerdings arbeite ich nur noch mit dem Handy
meine anderen Cams liegen in der Ecke 😉
im Alter wird man wohl fauler
mir langt die Bildqualität vom Handy
und die Bearbeitungsmöglichkeit des Programms
ich hatte mir eine Sony a 6 gekauft
aber ich blicke da nicht mehr so durch weil ich sie zu wenig benutze
liebe Grüße
Rosi
Hallo Rosi
Ja, PhotoScape ist schon nicht schlecht. Kommt in mancher Hinsicht vielleicht nicht an PS und LR ran, dafür in der Grundversion kostenlos. Ich hab mir inzwischen aber die Vollversion gekauft. Einmalig bezahlt, da spiele ich noch mit, aber nicht bei den Abomodellen.
Die Bildqualität vom Handy ist schon OK, aber manchmal stößt es hat an seine Grenzen. Würde ich nur mit dem Handy fotografieren, hätte ich wohl nie diesen Blog errichtet 🙂
Gruß
Andreas
Moin Andreas,
ja ja, das Thema Bildbearbeitung. 🙂 Als jahrzehntelanger Verfechter des OpenSource-Gedanken kann ich deine Worte zu RAW-Therapee nur unterstützen. Mächtig, vielseitig und mit der Möglichkeit der Stapelverarbeitung auch praktisch.
Und wenn es mal aufwendige Bildretusche sein soll, ist als OpenSource-Programm Gimp definitiv einen Blick wert. Mit diversen Plugins bietet es einen Funktionsumfang, der Photoshop schon recht nahe kommt. Vielleicht willst du das in deinem Artikel noch ergänzen? 🙂
Grüße aus Kiel
Konrad
Hallo Konrad und Herzlich willkommen auf diesem Blog
Nun, mit Deinem Kommentar hast Du den Artikel ja schon ergänzt, ganz lieben Dank dafür.
Ja, Gimp ist auch mächtig, aber viele – und da schließe ich mich ein – kommen damit nicht wirklich klar.
Dazu kommt, das Gimp auf dem Mac nur als Erweiterung zum Chrome Browser verfügbar ist, nicht als eigenständige Anwendung, was eigentlich sehr schade ist.
Gruß
Andreas
Moin Andreas,
stimmt. 😀
Dass Gimp auf einem Mac nur als Chrome-Erweiterung zu nutzen ist, wusste ich gar nicht. Das ist natürlich sehr schade.
Was das nicht klar kommen angeht: Ja, das kann ich schon nachvollziehen. Aus diesem Grund habe ich eigens dafür mal eine kleine Anleitung geschrieben, in der die wichtigsten Funktionen, die zumindest ich nutze, erklärt werden. 🙂 Inklusive Screenshots.
Viele Grüße
Konrad